Begleithundeprüfung (BH)

Die Begleithundeprüfung ist der Grundstein im Hundesport. Bevor diese nicht bestanden ist, kann keine andere Prüfung absolviert werden.

 

Voraussetzung für die Begleithundeprüfung ist ein Sachkundetest, der nachweist, dass der Hundehalter über das nötige Grundwissen der Hundehaltung verfügt. Dieser Test kann unabhängig von der Begleithundeprüfung abgelegt werden.

 

Im ersten Teil der Prüfung muss der Halter den Hund problemlos durch verschiedene Situationen und Aufgaben führen. Hierzu gehört die Leinenführigkeit, die Freifolge, das Durchgehen durch eine Menschengruppe und das Ausführen von Kommandos wie Sitz, Platz und Herankommen.

 

Im zweiten Teil der Prüfung wird das Verhalten des Hundes im öffentlichen Raum und im Straßenverkehr überprüft. Die nachgewiesene Alltagstauglichkeit des Hundes ist eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Tier.

Begleithundeprüfung (BGH) als Wettkampfsport

Seit 2017 gibt es die Begleithundeprüfung in 3 Stufen: BGH 1 bis 3.

Voraussetzung ist wie bei allen Prüfungen die bestanden Begleithundeprüfung.

 

Im Gegensatz zur Begleithundeprüfung gibt es keine schriftliche Prüfung und keinen Verkehrsteil. Zudem sind die Übungen, ähnlich der Unterordnung aus dem IGP-Bereich, für alle Hunde körperlich machbar. Das heißt wer einen Hund hat, der sich nicht für den Gebrauchshundesport eignet kann nach der Begleithundeprüfung in dieser Sparte weitertrainieren.

 

Eine Besonderheit ist in der BGH 3, dass die Übungen durch Los festgelegt werden.